Yogische Tipps

12.06.2017

Die Sommerzeit ist für mich immer etwas Besonderes. Warum?


Ich fühle mich energiereicher, die Sonne scheint, es wird wärmer (endlich - nach dem langen Winter dieses Jahr). Das Prana, die Energie fliesst in mir - und die Pflanzen, zeigen es mir durch Ihre Blüten. Die Vögel liefern sich ein Wetttrillern nach dem anderen - und schon allein diese Beobachtung, das Singen der Vögel gibt mir eine tiefe Ruhe und Kraft. Lässt mich ganz nach innen gehen und Zufriedenheit und Dankbarkeit erfüllt mich. Ich hatte bis jetzt immer (fast neidisch - Achtung Anhaftung ;-) ) gedacht, im Seminarhaus Yoga-Vidya Westerwald gäbe es morgens zur Meditation die schönsten Vögelgeräusche. Aber diesen Sommer wird mir ganz bewusst, dass ich dies auch hier bei mir zu Hause habe, in meinem eigenen Garten. Ich habe den Fokus nur zu sehr auf die umgebenden Geräusche in meiner Nachbarschaft gelegt. Dabei war das schöne trällern der Vögel schon immer da! Genauso laut und wunderschön wie im Westerwald! Das war für mich ein Aha-Erlebnis, mit der Erkenntnis, dass man mehr darauf achten sollte, worauf man den Fokus - die Achtsamkeit - legt. Wie man sein Außen gestaltet und was das für eine Wirkung in seinem Innern hat.

Übe Dich einmal darin: Was nimmst Du in Deiner Umgebung war- Hörst Du nur Deine Nachbarn, wie sie vielleicht im Garten rumwerkeln? Willst Du das hören? Oder kannst Du hier loslassen und den Fokus auf den Gesang der Vögel richten, die Dir vorsingen, wie schön der Sommer ist....? Das ist auch eine Art der Meditation.

 

Sommerzeit ist Pranayamazeit:

Gerade früh morgens, die Luft hat dann einen ganz besonderen Duft und Stille, wenn Du einige Runden Pranayama machst, kannst Du Dich mit viel Lebensenergie und Kraft aufladen. In diesen Tagen pulsiert das Prana - unsere Lebensenergie kräftiger als sonst. Wer darauf achtet, merkt vielleicht sogar, dass er sensibler, offener oder wacher als sonst durch das Leben geht. Es herrscht eine ganz besondere Stimmung.

Nicht umsonst wird dem 24. Juni - also Johanni oder Sommersonnenwende - in vielen Kulturen und Weisheitsschulen besondere Aufmerksamkeit erbracht.

Hast Du nun zuviel Hitze, weil die Temperaturen zu heiß sind oder mit Entzündungen, wie beispielsweise Heuschnupfen zu tun, dann aktivere durch das Pranayama die Mondenergie in Dir oder praktiziere Sitali / Sitkari, damit auch Du den Sommer besser geniessen kannst.

Gut bewährt hat sich auch der Tip aus dem Aryuveda, 3 x tägl. 1 Teelöffel Schwarzkümmelöl (bio + kaltgepresst), auf Milchprodukte zu verzichten, da sie noch mehr schleimen und natürlich Jala Neti (Nasendusche).

 

Mein derzeitiges Lieblings-Mantra in der Sommerzeit:

Im Kirtan-Heft die Nummer 258

Shivaya Parameshwaraya

Shivaya Parameshwaraya
Chandrashekharaya Namah Om
Bhavaya Bhavaya Guna Sambhavaya
Shiva Tandavaya Namah Om

Hier findest Du die Audio-Datei dazu (Quelle: Yoga-Vidya)

http://mantra.podspot.de/files/Shivaya_Parameshwaraya-Marcel-258.mp3

Übersetzt heißt dies ins deutsche:

Ich verneige mich vor Shiva, dem höchsten Gott, der den aufgehenden Mond auf seiner Stirn trägt. Ich verneige mich vor Shiva, der durch seinen Tanz die Eigenschaften der Natur (Gunas) erzeugt und zerstört

 

Was ist Kirtan?

Das Singen von Mantren (Kirtan) ist eine wunderschöne, freudvolle Methode zur Erweiterung des Bewusstseins. Es hilft, das Herz zu öffnen und innere Gefühle der Liebe und Demut zu erwecken. Über die Erweckung dieser reichen inneren Gefühlswelt können die Grenzen des Intellekts leicht tranzendiert werden.

In einer Gruppe Kirtan zu singen ist besonders schön, es erzeugt eine besondere Stimmung und verbindet.

 

 

 

 

 

06.04.2017

Yoga und Ostern:

Ostern verheißt Neuanfang und den Sieg des Lebens über den Tod. Wir können diese Zeit wahrnehmen als eine Gelegenheit, uns von unnötigen Ballast zu befreien. Zugleich können wir spüren, wie an Ostern in uns neues Leben wach wird. Erst wenn ein Lebensabschnitt vorbei ist, kann ein anderer beginnen. Erst wenn ein Tag vorbei ist, kann ein anderer beginnen. Ostern ist eine besondere Zeit - wenn man sehr feinfühlig ist, dann spürt man eine Schwingungsanhebung. Unabhängig davon, ob man religiös ist oder nicht., kann man es spüren.

Im Frühling lebt die Natur wieder auf, erwacht zu neuem Leben, das sieht und spürt man. Und so kann man die Osterzeit dazu nutzen die Praxis wieder zu intensivieren - die Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden, sich vom Ballast des Winters zu lösen - ja wieder neu aufzuerstehen. So raffen wir uns auf, starten wieder neu mit unserer Yogapraxis oder verstärken diese sogar.

Eine schöne reinigende und herzöffnende Kraft ist das Mantra singen - mit anschliessendem Nachspüren. So spürt man die Vibrationen im Körper, welche Du mit Deiner Stimme erzeugt hast und was das mit Deinem Herzen und Geist macht. Du spürst Freude und Dein Geist wird ruhiger.

Besonders schön wird es, wenn Du Dir für Deine Praxis eine schöne Ecke einrichtest - z. Bsp. eine Kerze anzündest, als Symbol für Dein Lebenslicht oder das Deiner Familie mit einem anschließenden kurzen Gebet für Deine Familie oder den Frieden der Welt. Das geht auch ohne Religion - oder? Natürlich kannst Du das Gebet an Gott, an eine höhere Kraft oder an Deine persönliche Glaubenskraft schicken.

Die Kerze steht auch hier als ein besonderes Symbol für Licht - für Leben. Denn auf Dunkelheit folgt Licht. Licht, das sich durch Deine spirituelle Praxis manifestiert.

Du kannst Dich auch von weiterer Dunkelheit oder Ballast befreien, in dem Du Dich in Vergeben übst.

Vielleicht hast Du momentan Konflikte mit Menschen, die Dir nahestehen oder mit Arbeitskollegen. Vielleicht spürst Du, dass Dir das Energie kostet? Im Yoga gibt es eine schöne Technik:

Die Meditation der liebenden Güte (Maitri Bhavana). Das ist eine sehr machtvolle Technik, die helfen kann, Konflikte aufzulösen. Es kann sein, dass der andere, mit dem Du einen Konflikt hast, auf einmal viel freundlicher zu Dir ist. Aber auch wenn vielleicht nichts passiert, so hast Du für Deinen Teil eine schöne und positive Energie in die Verbindung zu diesem Menschen hinein gegeben. Und alles andere lässt Du dann los.

Und so wie Du los lässt, können sich dann auch in Deinem Energiekörper aufgestaute Energien lösen und wieder zum fliessen kommen.

Nachfolgend findest Du die Anleitung für die Meditation:

Setze dich gerade hin. Atme tief und bewusst in den Bauch. Öffne dich nach oben, sei offen und empfangsbereit. Stelle dir einen wunderschönen Sternenhimmel vor – eine klare Nacht, der Himmel ist übersät von unzähligen Sternen. Lasse die Majestät dieses Sternenhimmels einen Moment auf dich wirken, und suche dir dann einen Stern aus – deinen ganz persönlichen Stern. 1 - 3 Minuten Stille.


Richte nun das goldene, warme, strahlende, heilende Licht deines Sterns auf dich selbst und sprich innerlich die folgenden Segenswünsche: "Ich schicke mir selbst Licht und Liebe. Möge es mir immer gut gehen. Möge ich stets eine Quelle der Liebe und der Freude für andere sein." Sieh dich ganz eingehüllt in dieses goldene, warme, strahlende, Licht deines Sterns und spüre, wie es dich segensreich und heilend durchströmt. Wiederhole die Segenswünsche ein paar Mal mit tiefem Gefühl und Vertrauen. 1 - 3 Minuten Stille.


Vielleicht gibt es einen Menschen, der dir nahe steht oder von dem du weißt, dass es ihm körperlich oder psychisch gerade nicht so gut geht. Dann denke jetzt intensiv an diesen Menschen und stelle ihn/sie dir so deutlich wie möglich vor. Das Licht deines Sterns ergießt sich über diesen Menschen. Sieh ihn vor dir, stelle ihn dir vor deinem inneren Auge so deutlich wie möglich vor, ganz eingehüllt in dieses warme, goldene, strahlende, heilende Licht. Und sprich innerlich die folgenden Segenswünsche: Lieber/liebe (Name), ich schicke dir Licht und Liebe. Möge es dir immer gut gehen. Mögest du stets eine Quelle der Liebe und der Freude für andere sein." Ein paar Mal wiederholen, mit tiefem Gefühl und Vertrauen. 1 - 3 Minuten Stille.


Vielleicht gibt es einen Menschen, mit dem du in letzter Zeit nicht so gut ausgekommen bist oder nicht so gut zusammen arbeiten konntest oder irgendwelche Differenzen hattest. Das Licht deines Sterns ergießt sich über diesen Menschen. Sieh ihn vor dir, stelle ihn/sie dir so deutlich wie möglich vor deinem inneren Auge vor, ganz in dieses warme, goldene, strahlende Licht getaucht. Und sprich innerlich die folgenden Segenswünsche: "Lieber, liebe (Name). Ich schicke dir Licht und Liebe. Möge es dir immer gut gehen. Mögest du stets eine Quelle des Lichtes, der Liebe und der Freude für andere sein." Ein paar Mal wiederholen. 1 - 3 Minuten Stille.


Stelle dir jetzt die ganze Erde vor – wie eine strahlende Kugel im Weltall, ganz eingetaucht in das warme, goldene, strahlende Licht deines Sterns. Und sprich innerlich die folgenden Segenswünsche: "Liebe Erde, ich schicke dir Licht und Liebe. Möge es dir und all deinen Wesen immer gut gehen. Mögen alle Wesen und alle Menschen in gegenseitiger Achtung und Liebe zusammen leben." 1 - 3 Minuten Stille.


Bleibe bei der Vorstellung von Licht und Segen für die ganze Erde und ihre Wesen, oder schicke zum Schluss nochmals dir selbst das Licht und den Segen deines Sterns oder einem Menschen, dem du es jetzt gern schicken möchtest, oder zu einer Situation oder einem Menschen, die jetzt spontan in deinem Geist auftauchen.

Buchempfehlungen für die Ostertage:

Folgende Bücher finde ich einfach toll - deshalb teile ich mit Euch den Titel :-) :

Die Meisterschülerin von Daniela Jodorf (Roman) - Kurzbeschreibung:

Eine junge Inderin begegnet auf ihrer Suche nach Wahrheit und Selbsterkenntnis der tantrischen Meisterin Amma - und findet sich wieder in einer dramatischen Auseinandersetzung zwischen Tradition, Karma und der Liebe ihres Lebens.

Die ersten drei Tage im Jensseits von Hans Stolp - Kurzbeschreibung:

Hans Stolp hat in seinen Büchern immer wieder über die Unsterblichkeit der Seele geschrieben. Er hat die mystischen Traditionen der Welt erforscht und überall den Glauben an ein ewiges Leben angetroffen. Vor allem aber hat er in diesen Quellen bestätigt gefunden - was er selbst erlebt hat!

als Pfarrer und Sterbegleiter hat er an unzähligen Sterbebetten gesessen und den Menschen bei ihrem Übergang in eine höhere Welt geholfen. Zum ersten Mal schildert er in diesem Werk seine tiefsten Eindrücke über das Geschehen in den heiligen Momenten des Freiwerdens von aller Erdenschwere.

Damit liegt erstmals in der abendländischen Tradition eine vergleichbare Erkenntnis vor, wie sie das östliche Danken im "Tibetischen Totenbuch" besitzt. Ein einzigartiger "Reisebegleiter" für jene, die abreisen, und für diejenigen, die zurückbleiben müssen!

-> Ergänzung von mir: Es ist wichtig, sich mit dem Thema Tod auseinanderzusetzen, um Ängste abzubauen (gerade, wenn sehr viele Ängste vor Krankheiten hat)

 

Bärlauchzeit ist Entgiftung mit Genuss!

Nutze jetzt die Bärlauchzeit, um Dich zu entgiften. Im Moment findest Du das tolle Kraut in den Geschäften oder Du hast es in Deinem eigenen Garten (noch besser, da bio). Bitte nicht mit dem Maiglöcken verwechseln, da dies hochgiftig ist!

Bärlauch hat folgende gesundheitsfördernde Eigenschaften:

- cholesterinsenkend

- Allicin für schöne Gefässe und ein gesundes Herz-Kreislaufsystem

- Blutdrucksenkend

- viele wichtige Vitamine und wohl 3 x soviel Vitamin C wie Orangen

- Schwefel (hier kommt die Entgiftungsfunktion)

- vieeel Chlorophyll (deswegen schön grün)

- und extrem basisch.

Es macht also bärenstark :-) !

Hier mein persönliches Rezept:

Man nehme mehrere Bärlauchschöpfe, schneidet sie nach dem Waschen in Streifen. Dann streue - bitte sehr großzügig - den Bärlauch auf gekochte Nudeln. Gib etwas Olivenöl (Bio-Qualität) und Salz hinzu. Alles vermengen. Und wenn Du dem noch ein Krönchen aufsetzen möchtest, dann eine kleine Menge frisch geriebenen Parmesan. Et voilà - fertig ist ein saisonales Suuuper entgiftendes Essen.

Lass es Dir schmecken.

Übrigens: Man kann auch die Knospen verwenden, diese sind besonders scharf. :-)

 

17.03.2017

Niemand kann durch das Leben gehen, ohne Fehler zu machen. Brüte nicht über diese Fehler nach. Bereue sie, und dann vergiss sie. Aber erinnere Dich an die gewonnen Erfahrungen. - Zitat: Swami Sivananda

 

Das einfachste Medikament der Welt - Hier ein spannender Link von Bhajan Noam:

http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/das-einfachste-medikament-der-welt?xg_source=msg_mes_network

Jala Neti – Die Nasenreinigung

Mit dieser Reinigung spülen wir unsere Nase mit SALZ-Wasser frei. Befreien Sie von Bakterien, Umweltverschmutzung, Schleim und ganz wichtig – von Pollen und Allergenen.

Wichtig ist, dass Du lauwarmes Wasser nimmst, mit einem hohen Salz-Gehalt. So erhält das Salzwasser eine desinfizierende Wirkung und kann ganz viele Bakterien.

In Deiner Nase abtöten.

Das gesalzene Wasser (1/2 TL Salz auf 0,2 l Wasser) gibst Du in ein Neti-Kännchen mit einem kleinen Schnabel oder – ich nehme ganz gerne – von Emser das Nasenkännchen. Das bekommst Du aus der Apotheke.

Befüllst es mit dem Salz und Wasser und schüttelst erst einmal ganz kräftig, so dass das Wasser sich auflösen kann.

Achtung: Beim Emser-Nasenkännchen bitte erst noch mal ein bisschen Wasser rauslassen, da sich in der unteren Spitze gerne Salz sammelt, was sich nicht auflöst.

Dann beugst Du Dich ganz weit nach vorne über Dein Waschbecken – den Kopf so weit wie es geht nach unten halten, den Mund weit öffnen, jetzt den Kopf zur Seite neigen

Und den Rüssel Deines Kännchen in eine Nasenseite geben. Welche Seite Du wählst ist egal.

Und dann Wasser marsch! Das Wasser kommt jetzt auf der anderen Nasenseite wieder heraus.

Ich lasse dann das Wasser immer gut bis zur Hälfte des Kännchen herausfließen, wechsele dann die Nasenseite und lasse nun den Rest des Kännchen hindurchfließen.

Es kann sein, gerade bei den ersten Malen, dass das Wasser viel früher aufhört zu fließen. Dass Wasser stoppt. Das ist nicht schlimm. Die Nase muss sich

erst noch daran gewöhnen. Lass Dich hierdurch nicht verunsichern sondern bleib einfach dran.

Anschließend, nachdem Du beide Seiten durchgespült hast, putzt Du Dir jetzt die Nase. Aber: Immer ein Nasenloch zuhalten und dann raus damit.

Das ist wichtig, da Du ansonsten Dir das Wasser nach oben in die Nebenhöhlen drückst.

Für diejenigen, die Kapalabhati geübt sind, können sich noch zusätzlich etwas nach vorne beugen und dann SANFTES Kapalabhati machen.

Et voilà- fertig ist Deine erste Nasenreinigung – Jala Neti.

Du kannst Neti am Morgen, nach dem Aufstehen und / oder vor dem Zubettgehen machen. Hausstauballergiker empfehle ich auf jeden Fall die morgendliche Praxis, da die meisten Hausstaubmilben ja in der Matratze sind…. ;-).

 

Reinigung der oberen Atemwege – Kapalabhati

Mit Kapalabhati kannst Du Deine Lungen reinigen, erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut und reinigt damit die Zellen Deines Körpers.

Du kannst diese Übung überall machen – auch schön ist sie im Freien (Garten oder im Wald) zu praktizieren.

WennDu sie im Sitzen machst, dann bitte die Wirbelsäule ganz gerade und aufrecht, Nacken lang. Und dann atme einmal

Tief in den Bauch ein –und aus. Atme bequem ein und atme kräftig aber dennoch SANFT die Nase aus. Der Mund ist geschlossen und

beim Ausatem ziehst Du den Bauch ganz sanft nach innen.

Der Einatem kommt ganz von alleine, ohne dass Du etwas dafür tust. Deine Achtsamkeit liegt alleine bei der Ausatmung.

Das kannst Du 20 bis 200 Mal machen.

Kapalabhati aktiviert auch Dein Sonnengeflecht – Dein Hauptenergiezentrum im Bauchraum. Das aktiviert wiederum Dein Immunsystem – was wir ja wollen, ein starkes Immunsystem iIn der kalten Jahreszeit.

Solltest Du Kapalabhati noch nicht praktiziert haben, so lass es Dir gerne von mir im Unterricht zeigen.

Die Vorwärtsbeuge – Paschimothasana

Mindestens 3 Minuten in der Vorwärtsbeuge bewirken Wunder bei drohender Erkältung!

Noch wirksamer ist die Stellung, wenn Du sie mit dem Ujjay-Atem praktizierst.

Nachfolgend erhältst Du von mir eine kurze Anleitung – lass Dir diese Stellung aber im Yogaunterricht zeigen.

Am besten setzt Du Dich auf ein flaches Kissen. Und hier rutsche etwas nach vorne, so dass Dein Becken sich automatisch etwas nach vorne kippt. Dadurch erhält der untere Rücken mehr Stabilität!

Dann zieh links und rechts Deine Gesäßhälften auseinander, so dass Deine Sitzbeinhöcker (die zwei spitzen Knochen im Gesäß :-) ) schön Bodenkontakt haben.

Dann atme ein, strecke Deine Arme nach oben zur Decke und mache Dich ganz lang.

Ausatmend beugst Du Dich aus der Hüfte raus nach vorne, Arme und Hände zeigen in den Raum hinein.

Du legst Deine Arme und Hände ab, wo sie gerade ankommen. Denk dran, Yoga ist kein Sport und hier gilt auch kein Leistungsprinzip! Beachte Deine Grenzen.

Zieh die Zehen Richtung Kopf – die Beinrückseite soll hier auch gedehnt werden.

Du entspannst in die Stellung hinein – probiere hier mal den Ujjay-Atem aus. Kennst Du diesen nicht? Dann mache auf jeden Fall die tiefe Bauchatumg.

Du gehst dann umgekehrt aus der Stellung wieder heraus.

Mache anschließend eine Gegenbewegung für Deine Wirbelsäule, wie der Tisch.

Die tiefe Bauchatmung ist in dieser Stellung wichtig, da wir hier die Bauchorgane massieren wollen (Immunsystem) :-).

An den Beinrückseiten laufen wichtige Meridiane, die wir hier dehnen. Dadurch lösen sich Blockaden, die Lebensenergie fließt besser unser Immunsystem wird aktiviert.

Kennst Du schon Mula Bhanda? Wenn ja, halte die Stellung mal mit Mula Bhanda. Beim Ein- und Ausatmen. Spüre mal was passiert…

Wird Dir richtig warm? Kommst Du eventuell ins Schwitzen? Super – dann spürst Du die volle immunstärkende Wirkung der Vorwärtsbeuge!

Spürst Du nichts? Das ist auch gut. Keine Sorge. Die Wirkung ist trotzdem vorhanden.

Willst Du mehr über solche yogischen Techniken erfahren?

Dann schau mal vorbei – gerne kannst Du eine Probestunde nehmen und die spezifischen Wirkungen von  Yoga im meinem Unterricht erfahren.

Bis dahin – Ich wünsche Dir eine schöne Zeit!

 

 

Aktuelles

12.06.2017

Meditation - Zitat des Tages:

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.

Albert Schweitzer



Anmeldung

Du möchtest Dich entspannen und neue Kraft und Positivität aufladen? Yoga wäre da perfekt für Dich. Melde Dich jetzt zu meinen Kursen an!



Umfrage

Bitte nimm Dir 30 Sekunden Zeit für ein kurzes Feeback über unsere Umfrage.